Markus Weggenmann

Von Streifenbildern zu Hochglanzflächen auf Aluminium, mit Abstechern zur Skulptur, bis zurück an die klassische Leinwand: Markus Weggenmanns Malerei untersucht unablässig verschiedene Möglichkeiten, die Intensität von Farboberflächen dem Raum gegenüberzustellen.

Seine Werke sind u. a. in folgenden Sammlungen zu finden: Die Kunstsammlung der Mobiliar (Bern); Kunstmuseum Bonn; Kunsthaus Zürich; Haus Konstruktiv (Zürich); Lenbachhaus (München); Collection Credit Suisse (Zürich); Collection Hyundai (Südkorea); AKZO Nobel Art Foundation (Niederlande).

 

SAA: Kannst du uns etwas zur Arbeit erzählen, die bei den Swiss Art Awards gezeigt wird?

MW: Seit einigen Monaten beschäftige ich mich mit Steinskulpturen, Denkmälern, Stelen, Menhiren, etc… Ist es möglich, mit Malerei ein ähnlich kraftvolles, physisches Gegenüber zu erzielen? Ich arbeite an einer Serie von «flachen Skulpturen» – gemalte skulpturenartige Motive auf Leinwand. Um auch der Farbe mehr Körper zu geben, verwende ich reine Farbpigmente, die nur schwach gebunden sind.

SAA: Welche Welten sind in deiner Arbeit eingebunden oder werden damit angesprochen?

MW: Die Reflexion über Malerei und deren heutigen Stellenwert. Meine Erfahrung ist, dass die Begegnung mit einem gelungenen Kunstwerk (und dies nicht nur aus der bildenden Kunst), ähnlich wie eine gute Reise, die Welt ein bisschen grösser macht.

SAA: Wenn du mit einem Spezialisten arbeiten könntest: aus welchem Bereich würde das sein und für was für ein Projekt? 

MW: Einige Projekte konnte und werde ich nur mit geeigneten Spezialisten realisieren – von der Chemikerin über den Autolackierer bis zur Schreinerin.

SAA: Gibt es einen Ort (in der Schweiz oder im Ausland) der deine Arbeit inspiriert?

MW: Jeder Ort bietet prinzipiell die Möglichkeit mich zu inspirieren, aber Berge besonders.