Bianca Pedrina

Cipollino Galaxy, 2017, Print, 200 x 300 cm, UV direct printing on floor covering, armoring iron

Wie macht man Bilder von Architektur? Oder, wie macht Architektur Bilder? Bianca Pedrina, die zwischen Wien und Basel lebt und ihr Studium bei Judith Hopf an der Städelschule in Frankfurt absolvierte, verfolgt Fragen rund um die Beziehungen zwischen Bild und Architektur und findet Seitenblicke, die die Welt auf den Kopf stellen: Marmorplatten von Adolf Loos werden gegen Säulen gefaltete Bodenbeläge, Farbdrucke von “toten” Wolken liegen auf Steintorbögen, die Kurve des Pantheons wellt ihre eigene Abbildung.

So übernimmt Pedrina auch das Genre vom Architekturfotobuch. Ihre Künstlerbücher sind wie Rätselbücher, die unermüdlich und mit viel Humor Konventionen räumlicher Darstellungen hinterfragen und gleichzeitig unsere Raumvorstellung trainiert und erfrischt.

 

SAA: Kannst du uns etwas zur Arbeit erzählen, die bei den Swiss Art Awards gezeigt wird?

SAA: Welche Welten sind in deiner Arbeit eingebunden oder werden damit angesprochen?

SAA: Wenn du mit einem Spezialisten arbeiten könntest: aus welchem Bereich würde das sein und für was für ein Projekt?

1963: Xaver Jermann, an employee LAUFEN, invents the first wall-hung toilet.

 

SAA: Gibt es einen Ort (in der Schweiz oder im Ausland) der deine Arbeit inspiriert?

SAA: Aus der Zukunft betrachtet, was wird die Kunstgeschichte über dich schreiben?

SAA: Was für Spuren willst du hinterlassen?