Georg Keller

“Georg Keller setzt sich in seiner Arbeit mit ökonomischen Strukturen auseinander sowie mit den Mechanismen der Globalisierung und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Den Manor Kunstpreises Zentralschweiz Luzern 2016 nutzt er für eine ganze Serie neuer Skulpturen und Installationen, die er basierend auf anthropologischen Beschreibungen «primitiver Ökonomien» entwickelt. Handel ist immer auch Gemeinschaftsbildung. Die Handelsformen einer Gesellschaft verweisen auf ihre Werte und Weltbilder. Georg Keller übersetzt die alternativen Zahlungsmittel (von der Kartoffel bis zum Kimono), Handels- und Tauschrituale in seine reduzierte Bildsprache und stösst damit auch die Reflexion über unser System an.” Eveline Suter
Vor seiner erste institutionnelle Einzelausstellung Primitive Economies, Kunstmuseum Luzern, Schweiz, anlässlich dem Manorpreis Zentralschweiz 2016, hat Georg Keller seine Werke in den Ausstellungen 2017, Retro Liberalismus, Action!, Kunsthaus Zürich; 2015 L‘Hospice des Mille-Cuisses, CAN, Neuchatel, Schweiz; Learning from Warsaw, ul. Marsyałkowska /Contemporary Art Center Zamek Ujazdowski, Warschau, Museum Bärengasse, Zürich, 0 Performance – the fragile beauty of crisis, 5th Moscow Biennale, Moskau, Working Voices, Museo de Arte Contemporaeno, Bogota, Kolumbien; 2012 Histories from Below, Ygrec, Paris; 2008 Shifting Identities, Kunsthaus Zürich gezeigt.
Keller hat im Bereich Theater auch einige Projekte realisiert wie Pamphlet gegen das goldene Kalb der Händler im Hosenladen, 2014, Theaterhaus Gessnerallee, Zürich, Andorra, 2014, TeatrTeatr, Perm, Russland und Firmengeschichten, Fabriktheater, 2011, Rote Fabrik Zürich. Bei Edition Patrick Frey erschien 2016 die Monografie Georg Keller x Manor.